Bericht: Tumor im Bauchraum

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Autor: Maria L. am 6.12.1999

Zum Glück hält sich die Natur nicht immer an die Prognosen der Ärzte - sonst wäre ich bereits seit fünf Jahren nicht mehr hier. Tatsächlich bin ich nun im 51. Lebensjahr und es geht mir prächtig.

Damals, im Herbst 1994, hatte ich zunehmend den Eindruck, gesundheitlich nicht fit zu sein: Ständig müde und erkältet neigte ich zu vielerlei Beschwerden (allergischen Reaktionen, Dünndarmentzündung, starken Schmerzen im linken Fuß), die mich bewogen, im Oktober 1994 einen Kurs über instinktive, rohe Ernährung (d. sog. Instincto-Therapie) zu besuchen, obwohl ich glaubte, mich bereits gesund zu ernähren. Das Seminar wurde von dem Wieder-Entdecker dieser Ernährungsform, Herrn Guy Claude Burger, in Berlin durchgeführt.

Einige Tage später, am 31.10.1994 stellte der Frauenarzt, Herr Dr. B., den ich aufgrund eines Druckschmerzes in der linken Gesäßseite aufgesucht hatte, einen „Tumor von der Größe eines halben Bierglases“ (zehn cm) zwischen Darm und Gebärmutter (dem sog. „Douglas-Raum“) fest. Eine Ärztin der Gemeinschaftspraxis, die er hinzuzog, kam zu dem gleichen Ergebnis.

Nach meiner Einweisung in die Berliner Universitätsklinik Benjamin Franklin am 1.11.1994 untersuchten mich sechs Ärzte. Die Auswertung der Computertomografie bestätigte ihren Verdacht, „daß es sich zu 80% um einen bösartigen schnellwachsenden Krebs“ handelte (so der damalige Oberarzt, Herr Dr. S.). Eine genauere Bewertung wäre erst nach einer Operation und histologischen Untersuchung möglich gewesen.

Um mein Leben zu retten, wurde mir dringend zu einer sofortigen Operation geraten. Nach Auskunft der Ärzte hätte es eines brachialen Eingriffs bedurft, da der Krebs sich an einer Stelle befand, die an mehrere ableitende Organe grenzte. Viele (m. E. wichtige Organe) hätten mit entfernt werden müssen. Ein künstlicher Darmausgang war mir ebenfalls in Aussicht gestellt worden. Alternative Behandlungsmöglichkeiten wurden nicht angesprochen.

Eine derartige Lebensqualität vor Augen, entschied ich mich gegen eine Operation und verließ nach langen Gesprächen mit mehreren Ärzten, entgegen ihrem dringenden Rat (Stationsarzt, Herr Dr. P.: „Alle die etwas anderes versucht haben, leben nicht mehr“), am 3. November 1994 erschöpft die Klinik.

Die Universitätsklinik Benjamin Franklin hat einen guten Ruf und die Ärzte machten auf mich einen qualifizierten, vertrauenserweckenden Eindruck. Ich war froh, daß sie sich so offen äußerten. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, daß eine solche Operation das richtige für mich gewesen wäre und begab mich in Begleitung einer Freundin am 5.11.1994 zum Schloß Montramé, dem Zentrum für Instincto-Ernährung in Frankreich.

Wenige verstanden meine Entscheidung, darunter ein langjähriger Freund (Dr. Winfried B., Arzt und Zahnarzt) der selbst auf einer Krebsstation gearbeitet hatte, sowie eine befreundete Heilpraktikerin, Frau Alexandra S., von der ich wußte, daß Rohkost auch in Lehrbüchern für Heilpraktiker als erfolgreiche Heilmethode empfohlen wird. Meine damalige Krankenversicherung, die Barmer Ersatzkasse, lehnte indessen die Finanzierung der Therapie ab.

Zunächst veränderte sich auch im Instincto-Zentrum mein Gesundheitszustand nicht zum positivem, im Gegenteil: ich magerte noch mehr ab und fühlte mich tagelang schlapp. Es wurde aber nach und nach wieder besser und dann - die unglaubliche Überraschung: das Ultraschallgerät bei Herrn Professor Dr. med. H. in Berlin bestätigte am 28. Februar 1995 der Tumor war verschwunden. Die Ärzte konnten es sich einfach nicht erklären.

Nach fünf Jahren instinktiver Ernährung mit rohen, naturbelassenen Produkten und der Entfernung eines toten Zahnes (linker Unterkiefer) sowie sämtlicher Zahnmetalle (als Mitverursacher des Krebses - wichtig: in einer ganzheitlichen Zahnarztpraxis mit den entsprechenden Schutzvorrichtungen), fühle ich mich gut und wiege sechs Kilo mehr als vor meiner Krankheit.

Herrn Burger und der Instincto-Therapie verdanke ich mein Leben. Ich wünsche nicht nur den Kranken das Vergnügen, die Zufriedenheit und die positiven Veränderungen einmal selbst zu erfahren, die diese Ernährungsform bieten kann.