Hopfenklee

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Wissenschaftliche Namen: Medicago lupulina
Synonyme: Gelbklee, Hopfen-Luzerne, Hopfenschneckenklee, Zetterklee.

Systematik

  • Abteilung: Samenpflanzen Spermatophyta
  • Unterabteilung: Bedecktsamer Spermatophytina syn. Angiosperma
  • Klasse: Zweikeimblättrige Bedecktsamer Rosopsida syn. Dikotyledona
  • Unterklasse: Rosenähnliche Rosidae
  • Ordnung: Schmetterlingsblütenartige Fabales
  • Familie: Hülsenfrüchtler Fabaceae
  • Gattung: Schneckenklee Medicago
  • Art: Luzerne

Diese Gattung Medicago umfasst etwa 85 Arten und ist am artenreichsten im Mittelmeergebiet vertreten. Dazu gehören:

  • Arabischer Schneckenklee Medicago arabica
  • Zwerg-Schneckenklee Medicago minima
  • Blaue Luzerne Medicago sativa
Hopfenklee
Hopfenklee, Blatt
Hopfenklee, Blüte

Beschreibung

Blütezeit: Mai bis September.

Vorkommen: Europa, Asien; bis 1800 Meter; Wegränder, Raine, trockene Wiesen, Halbtrockenrasen;

Kennzeichen: Zehn bis dreißig Zentimeter hohe, ein bis zweijährige krautige Pflanze; Stängel niederliegend oder aufsteigend, gelegentlich auch aufrecht, meist dicht behaart; Blätter kleeartig dreiteilig, mittleres Teilblättchen deutlich länger gestielt, meist deutlich behaart, Nebenblätter ganzrandig, am Grunde oft mit kurzen Zähnen; zehn bis fünfzig Blüten in kugelig-traubigen Blütenständen am Ende des Stängels, Einzelblüte zwei bis vier Millimeter lang, gelb; Samen braunschwarz, zwei bis drei Millimeter groß, fast nierenförmig.

Verwechslung: Ist mit gelb-blühenden Kleearten möglich: charakteristisch für den Hopfenklee sind die nierenförmigen Früchte.

Rohkosttipps und Erfahrungen

Sammelgut und Sammelzeit: Die jungen Blätter und Sprosse von Mai bis Juli, die Blüten von Mai bis September, die Samen von September bis Oktober.

Die Pflanze schmeckt erbsenartig bis leicht bitter. Die Samen eignen sich zum Keimen.

Wissenswertes

Namensgebung: Die Herkunft des Gattungsnamens wird auf der Seite über die blaue Luzerne erläutert.
Den deutschen Namen "Hopfenklee" verdankt die Pflanze ihren hopfenähnlichen Blüten.

Heilkunde: Die Wirkung wird als harntreibend und abführend beschrieben.
Im arabischen Raum wurde die Pflanze als Heilmittel bei Magenbeschwerden, Geschwüren, Appetitlosigkeit und Blähungen verwendet.

Nutzpflanze: Der Hopfenklee wird selten als eiweißreiche Futterpflanze kultiviert.