Liste einzelner Meeres- und Süßwasseralgen

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Algen stellen eine Abteilung innerhalb des Pflanzenreiches dar. Es sind vielgestaltige, ein- oder mehrzellige Lebewesen, die in Süß- oder Salzwasser leben und Photosynthese betreiben. In der folgenden Liste werden auch die Cyanobakterien oder Blaualgen aufgeführt, deren Zellen keinen echten Zellkern besitzen und die den Bakterien nahestehen.

  • Afa-Alge Aphanizomenon flos-aquae
  • Agar-Agar Gelidium amansii
  • Arame Eisenia bicyclis
  • Blasentang Fucus vesiculosus
  • Chlorella Chlorella
  • Drahtalge oder Borstenhaar Chaetomorpha linum
  • Hijiki Sargassum fusiforme
  • Knorpeltang Chondrus crispus
  • Kombu Saccharina japonica
  • Lappentang oder Dulse-Alge Palmaria palmata
  • Meersalat Ulva lactua
  • Meeresspaghetti Himanthalia elongata
  • Nori oder Nabel-Hauttang Porphyra umbilicalis
  • Queller Salicornia europaea
  • Spirulina Spirulina
  • Wakame Undaria pinnatifida
  • Zuckertang Saccharina latissima

Rohkosttipps und Erfahrungen

Meeresalgen sind ein hervorragender Lieferant von Jod und verschiedenen Salzen. Oft werden sie nur in getrockneter Form angeboten. Man kann sie dann 5-15 Minuten einweichen, um sie besser essen zu können. Zum Einweichen sollte kein Süßwasser verwendet werden, sondern Salzwasser mit einem ungefähren Salzgehalt von 3%, weil dies der Konzentration von Salz in den Ozeanen der Erde entspricht.

Die normale Farbe von Meeresalgen kann alle Schattierungen von Grün, Braun und Rot annehmen. Getrocknete Algen, die schwarz sind, wurden höchstwahrscheinlich hoch erhitzt und sind für die Praxis der Rohkost nicht zu empfehlen.

Die instinktive Sperre besteht bei Meeresalgen oft darin, daß der Geschmack übermäßig salzig wird.

Literatur

Frieder Sauer: Meerespflanzen, Meerestiere.
Sauers Naturführer.
Fauna 1991, 348 Seiten mit zahlreichen Farbfotos. ISBN 3-923010-16-8

Informationen im Internet