Was ist 100% Rohkost?

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Diese Frage kam bei einem Rohkosttreffen in Stuttgart auf. Da die Antwort keineswegs einfach ist, soll hier ein gründliches Nachdenken über die Frage folgen.

Alles roh essen?

Die erste naive Überlegung besteht darin, zu sagen, daß 100% Rohkost bedeutet, daß eben alles roh gegessen wird. Verfolgt man diese Überlegung weiter, kommt man neben den bekannten Lebensmitteln wie Obst, Kräuter, Nüsse, Samen, Fisch, Fleisch, Eier, Algen, Honig usw. schnell auf die Frage, ob denn auch Milch von Tieren roh verzehrt werden sollte und ob Lebensmittel, die erst durch Züchtungen der Ackerbauperiode (also die letzten 12.000 Jahre der Menschheitsgeschichte) entstanden, auch roh verzehrt werden sollten. Darüber hinaus erhebt sich die Frage, ob bestimmte Produkte wie Sauerkraut, Wein, Met oder angemachte Salate, die man durchaus zu 100% mit rohen Zutaten herstellen kann, verzehrt werden sollten.

Versuche mit roher Milch, angemachten Salaten, Mischungen von Lebensmitteln und stark gezüchteten Lebensmitteln führen zu dem Ergebnis, daß derlei Lebensmittel sich negativ auf die Gesundheit auswirken, wenngleich nicht so negativ wie erhitzte Kost. Wo ist hier der Haken? Er liegt bei der Definition dieser Art der Rohkost. Betrachtet man die biologischen Gegebenheiten genauer, stellt sich schnell heraus, daß jedes Lebewesen auf diesem Planeten eine spezifische artgerechte Ernährung hat. Diese Ernährung ist begleitend mit dem Erscheinen einer Art da gewesen und hat sich, genügend Zeit vorausgesetzt, mit dieser Art entwickelt. Es gilt also herauszufinden, was die artgerechte Ernährung für Menschen ist.

Um dies herauszufinden, sind wir auf Erkenntnisse der Archäologie und Paläologie angewiesen. Diese Erkenntnisse können wir wie alle anderen wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht ohne Hinterfragung übernehmen, weil sie in vielen Fällen nur Rückwärtsprojektionen unserer kranken und primitiven Gesellschaft sind.

So glaubt beispielsweise die Wissenschaft, daß der Steinzeitmensch sich genau so dumm ernährt habe wie wir heutzutage, demzufolge die selben Probleme mit seinen Zähnen hatte wie wir und daher mangels Zahnarzt und Dentallabor im Alter von ca. 30-40 Jahren verhungern mußte, weil sein Gebiß dann hinreichend zerstört war, um ihm die Nahrungsaufnahme unmöglich zu machen, von den dabei auftretenden Schmerzen mal abgesehen. Eine Ernährungsform, bei der keine Zahnprobleme auftreten, ist der heutigen Wissenschaft nicht bekannt.

Ebenso schließt die Wissenschaft aus der heutigen primitiven und aggressiven Umgangsweise von Menschen miteinander, daß die Völker der Steinzeit mehr oder weniger ständig im Streit oder Krieg miteinander lagen und allein deswegen ihre Lebenserwartung gering sein mußte. Eine Lebensweise bzw. Gesellschaftsform, bei der alle Menschen in Liebe miteinander verbunden sind, ist der heutigen Wissenschaft nicht bekannt.

Wir müssen also alle wissenschaftlichen Ergebnisse mit einer gehörigen Portion Skepsis betrachten, wenn wir herausfinden wollen, was die artgerechte Ernährung der Menschheit ist und wie diese heutzutage umgesetzt werden kann. Wir dürfen nicht hoffen, daß wir bei unseren Überlegungen die unverrückbare Wahrheit finden werden, weil viele Erkenntnisse über das Leben vergangener Zeiten auf Spekulationen und dem wenigen, was aus der damaligen Zeit übrig geblieben ist, beruhen. Aus derlei Überresten kann man eine Menge falscher Schlüsse ziehen.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Leben in vergangenen Zeiten gehen in die Richtung, daß der Mensch sich zunächst ernährte wie alle Tiere auch heute noch, also mit rohen Lebensmitteln, die nicht zubereitet, vermischt, gewürzt oder sonstwie manipuliert wurden. Tiermilch war nicht verfügbar, wie gewisse Experimente dazu in heutiger Zeit gezeigt haben. Es ist in freier Natur praktisch unmöglich, Milch von einem Muttertier zu gewinnen, ohne zur Tierhaltung überzugehen.

Wir können also getrost annehmen, daß der Mensch sich zunächst von rohen, unverzüchteten und nicht manipulierten Lebensmitteln ernährte. Tiermilch schied mangels Beschaffungsmöglichkeiten aus, Eier und Honig nicht, weil selbst unsere nächsten Verwandten im Tierreich, die Affen, sich Eier und Honig verschaffen und es keinen Grund zu der Annahme gibt, der Mensch habe diese Fähigkeit verloren. Ebenso gehen die Affen gelegentlich auf die Jagd bzw. finden hier und da tote Tiere im Urwald. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, der Mensch könne nicht jagen oder sei unfähig, sich tierische Lebensmittel durch Sammeln zu beschaffen. Im Gegenteil ist es plausibel, daß die menschlichen Fähigkeiten sich weiter entwickelten als die Fähigkeiten der Affen, die Jagdtechniken verfeinert wurden, das Jagd- und Sammelgebiet aufgrund besseren Gedächtnisses und besserer Verständigungsmöglichkeiten weitaus größer war als bei allen Tieren und so weiter.

An welcher Stelle der Geschichte fing die Menschheit an, von dieser Ernährung abzuweichen und in welche Richtung? Wir wissen es nicht genau. Es gibt Hinweise, daß die Menschen anfingen, Getreide zu verzehren und seiner süchtig machenden Wirkung erlagen, siehe dazu der Artikel Die Ursprünge der Landwirtschaft. Der Getreideverzehr führte zum Entgleisen der Bevölkerungskontrolle, dadurch zur explosionsartigen Vermehrung und schließlich zur überstürzten Auswanderung aus den warmen Gebieten der Erde, die nach allen bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen die Wiege der Menschheit darstellen. In den kalten Gebieten der Erde konnte man dann nur noch durch die Anwendung des Feuers und in der letzten harten Eiszeit durch die Einführung des Kochens überleben, wenn auch auf Kosten der Gesundheit.

Andere Überlegungen gehen in die Richtung, daß sich die Menschheit durch verbesserte Nahrungsbeschaffung vermehrte und deswegen anfing, in die kalten Gebiete der Erde zu wandern. Feuer wurde möglicherweise sehr lange nur zum Wärmen benutzt, nicht aber zum Verändern der Nahrung.

Versuche mit gefrorenen Lebensmitteln zeigen schnell, daß beim Verzehr solcher Lebensmittel in roher Form Überlastungen auftreten, so daß der Schluß gerechtfertigt ist, daß keine Anpassung der Menschheit an Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zustande gekommen ist. Dies ist ein höchst interessantes Ergebnis, weil es entweder bedeutet, daß die Menschheit sich in der letzten Eiszeit trotz der Auswanderung in kalte Gebiete stets nur frische, nicht gefrorene Nahrung verschafft hat oder entgegen dem, was die Wissenschaft uns erzählt, die Temperaturen auch in der Eiszeit niemals den Gefrierpunkt unterschritten. Woher kamen dann aber die Gletscher, deren Reste wir noch heute bewundern können? Sind sie eine Folge der zunehmenden Klimaextreme, die erst der Mensch durch Abholzen großer Flächen und Getreideanbau erzeugt hat? Hier tun sich eine Menge Fragen auf. Eine Hypothese besteht darin, anzunehmen, daß das Klima auch in den sogenannten Eiszeiten recht mild war und die Temperaturen den Nullpunkt nicht unterschritten.

In jedem Fall kam mehr oder weniger parallel mit dem Verzehr von größeren Mengen an Getreide als zu früheren Zeiten eine Vermehrung der Menschheit und eine Auswanderung in kalte Gebiete zustande. Im Zuge dieses Prozesses wurde das Feuer beherrscht und ab einem bestimmten Zeitpunkt für die Veränderung der Nahrung eingesetzt. Ferner hat vor ca. 12.000 Jahren die Seßhaftigkeit der Menschheit begonnen, die mit Tierhaltung, Ackerbau und Züchtungsmethoden für Tiere und Pflanzen einherging.

Versuche mit erhitzten Lebensmitteln zeigen recht schnell, daß eine gute Gesundheit und ausgewogene Ernährung mit derartiger Nahrung auf die Dauer nicht möglich ist. Wir können also annehmen, daß keine oder eine äußerst geringe genetische Anpassung an erhitzte Lebensmittel zustandegekommen ist. Dies kann dadurch bedingt sein, daß die Menschheit das Feuer zur Veränderung ihrer Nahrung erst vor relativ kurzer Zeit, vielleicht sogar erst in der Ackerbauperiode, genutzt hat. In dieser kurzen Zeitspanne war eine genetische Anpassung nicht möglich.

Wenn wir all diese Überlegungen zusammennehmen, erhalten wir das Bild, daß die Menschheit an eine Ernährung genetisch angepaßt ist, die sich kaum von der Ernährung vor der Einführung von Getreide, Ackerbau, Kochen, Züchtung und Manipulation der Nahrung unterscheidet.

Gemäß der genetischen Anpassung essen!

Die zweite Überlegung zur Frage, was 100% Rohkost ist, führt also zu dem Ergebnis, daß die richtige Ernährung die Ernährung ist, an die die Menschheit genetisch angepaßt ist.

An dieser Stelle gibt es einen berechtigten Einwand, der einiges auf den Kopf stellt. Es gibt in der Natur hin und wieder einmal Waldbrände, die dazu führen, daß Tiere und Pflanzen getötet und erhitzt bzw. gegrillt werden. Beobachtungen nach solchen Waldbränden zeigen, daß die Überlebenden durchaus mit Genuß erhitzte Tiere und Pflanzen verzehren, die am Rand des Brandgebietes zu finden und nicht verkohlt sind. Wir können annehmen, daß auch der Mensch derartige Gelegenheiten wahrgenommen hat und sich erhitzte bzw. gegrillte Tiere und Pflanzen verschafft hat. Dies führt uns zu der paradoxen Schlußfolgerung, daß die Ernährung, an die die Menschheit genetisch angepaßt ist, keine 100%ige Rohkost sein kann. Man kann anhand der Häufigkeit, mit der Waldbrände ohne fahrlässige menschliche Einwirkung auftreten, also nur durch Blitzeinschlag, abschätzen, wie hoch der Anteil erhitzter Nahrung in der menschlichen Ernährung sein muß. Der Anteil geht in die Richtung von 1-2 Mahlzeiten alle 1-10 Jahre. Dies wäre ein Anteil von 0,03-0,55%, sicher ein sehr geringer Wert, für die langfristige Gesundheit aber möglicherweise nicht vernachlässigbar.

Es wird nun klar, daß die Fragestellung nicht mehr

Was ist 100% Rohkost?

lautet, sondern vielmehr

Was ist die natürliche Ernährung der Menschheit?

Die Antwort, die hier aufgrund der vorangegangenen Überlegungen auf diese Frage gegeben werden soll, lautet wie folgt: Die natürliche Nahrung der Menschheit muß zu mindestens 99% roh sein. Die rohe Nahrung umfaßt alle Lebensmittel, die man sich in freier Natur verschaffen kann. Sie umfaßt nicht Tiermilch und hochgezüchtete Lebensmittel, die erst in der Ackerbauphase der Menschheit entstanden. Sie umfaßt weiterhin keine verarbeiteten Lebensmittel wie Sauerkraut, Wein oder andere durch Mischen, Würzen und Manipulieren erzeugte Lebensmittel, weil alle diese Techniken erst in der Ackerbauphase der Menschheit angewandt werden konnten. Vorher gab es keine Gefäße. Die Nahrung umfaßt keine gefrorenen Lebensmittel. Sie umfaßt aber einen sehr kleinen Anteil von bis zu 1% erhitzter Lebensmittel.

Die natürliche Verfügbarkeit von Nahrung

Die Überlegung zur Möglichkeit, sich in früheren Zeiten in freier Natur erhitzte Nahrung zu verschaffen, führt uns zu einem Punkt, der bei der heutigen Praxis einer natürlichen Ernährung unbedingt beachtet werden muß, nämlich der Frage, welche Mengen eines Lebensmittels in früheren Zeiten für den Menschen verfügbar waren. In der heutigen Zeit sind fast beliebige Mengen roher aber auch manipulierter oder erhitzter Nahrung verfügbar. In früheren Zeiten war dies nicht so. Beispielsweise dauerte es sicher recht lange, bis ein Mensch in der Steinzeit 200g Sonnenblumenkerne verzehrt hatte. Er mußte sie alle einzeln schälen. Auch war es nur mit stundenlanger Arbeit möglich, sich eine Menge von 200g Cashewkernen zu verschaffen, weil dazu eine große Anzahl von Cashewäpfeln geerntet und deren Kerne mühsam unter Vorsichtsmaßnahmen geknackt werden müssen. Eben so war es eine stundenlange Arbeit, sich an einer Kokospalme hängend einen halben Liter Palmennektar zu verschaffen.

Wir können getrost annehmen, daß die Menschheit sich stets das Leben so leicht wie möglich gemacht hat und Lebensmittel, die äußerst schwer beschaffbar waren, nur selten verzehrt hat. Wir müssen also in die heutige Praxis einer natürlichen Ernährung die frühere Verfügbarkeit von Lebensmitteln einbeziehen. Anderenfalls laufen wir Gefahr, die Grenzen unserer genetischen Anpassung genau so zu überschreiten wie wir das bei den erhitzten Lebensmitteln bereits getan haben.

Praxis

Es erhebt sich an dieser Stelle die Frage, wie die Nahrung einer bestimmten Mahlzeit auszuwählen ist und wie die für eine natürliche Ernährung angemessene Menge eines jeden Lebensmittels zu bestimmen ist.

Versuche haben gezeigt, daß der Mensch wie alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten mit einem äußerst einfachen Mechanismus ausgestattet ist, der dies ermöglicht. Es ist der Ernährungsinstinkt, der sich hauptsächlich (aber nicht nur) über den Geruchs- und Geschmackssinn äußert.

Es wird also die Nahrung ausgewählt, die am besten riecht und diese so lange verzehrt wie sie gut schmeckt. Sobald negative Erscheinungen auftreten, beendet man den Verzehr dieses Lebensmittels. Danach wählt man entweder nochmals aus, wenn man noch nicht satt und zufrieden ist oder beendet die Mahlzeit ganz.

Diese Erläuterung ist eine stark vereinfachte Darstellung der instinktiven Ernährung, über die man speziell beim Menschen ein ganzes Buch schreiben könnte.

Versuche mit dieser Ernährung haben gezeigt, daß der Verzehr von Tiermilch, manipulierter Nahrung sowie gefrorener Nahrung zu verschiedenen Problemen führen, die darauf schließen lassen, daß der Ernährungsinstinkt mit derartigen Lebensmitteln nicht zurechtkommt. Da der Ernährungsinstinkt fest mit unserer genetischen Anpassung an Nahrung verknüpft ist (jedes Lebewesen wird durch den Instinkt zu genau der Nahrung geführt, die für es artgerecht ist, anderenfalls überlebt es nicht), ist damit klar, daß derartige Nahrung nicht Bestandteil der natürlichen Ernährung der Menschheit ist.

Wie steht es mit dem verbleibenden Punkt, den maximal 1% erhitzter Nahrung? Wie kann man diese heutzutage auswählen? Eine instinktive Auswahl setzt voraus, daß es wie bei den rohen Lebensmitteln eine gewisse Palette gibt, aus der man geruchlich auswählen kann. Während dies bei unbehandelten rohen Lebensmitteln kein Problem darstellt, steht man bei erhitzter Nahrung vor dem Problem, eine Vielzahl von Lebensmitteln erhitzen zu müssen und dies auch noch in verschiedenem Ausmaß - wie bei einem Waldbrand - um anschließend auswählen zu können. Dies ist selbst bei den heutigen technischen Möglichkeiten nur mit sehr hohem Aufwand möglich. Dieser Artikel hat daher an dieser Stelle keine Lösung anzubieten. Es ist möglich, viele Jahre lang ohne jegliche erhitzte Nahrung sehr gut zu leben. Schlüsse für Zeitspannen von 20-70 Jahren können daraus aber verständlicherweise nicht gezogen werden.

Auf der anderen Seite wird der Anteil erhitzter Nahrung sehr schnell durch Unwohlsein und das Auftreten von Krankheiten nach deren Verzehr begrenzt. Es kann sich also wie oben dargestellt tatsächlich nur um einen sehr geringen Anteil in der menschlichen Ernährung handeln, der mit einer Mahlzeit in 1-10 Jahren gedeckt ist. Diese Mahlzeit müßte darüber hinaus durch einfaches Erhitzen erzeugt worden sein, da nach Waldbränden keine zu einer gemischten und gewürzten Mahlzeit zusammengestellten Tiere oder Pflanzen herumzuliegen pflegen.

Fazit und Ausblick

Wir wir sehen, führen Überlegungen zur natürlichen Ernährung der Menschheit sehr schnell zu der Frage der genetischen Anpassung, weiter zu den in Frage kommenden Lebensmitteln sowie deren Verfügbarkeit und damit Anteil in der Ernährung und schließlich zu der instinktiven Auswahl und Mengenbestimmung.

Es gäbe noch viel zu der genetischen Anpassung verschiedener Völker aus warmen bzw. kalten Gebieten der Erde zu sagen, über die Unterschiede in der Ernährung von Mann und Frau, über die unzähligen Feinheiten der instinktiven Ernährung, über Entgiftung und Aufbau und so weiter. Dies ist nicht der Gegenstand dieses Beitrags.

Alle oben erwähnten Versuche lassen sich nur durchführen, wenn man sich hinreichend lange natürlich ernährt und seinen Körper weitgehend entgiftet hat. Dann bekommt man von seinen Instinkten sehr deutliche Signale in Bezug auf natürliche Nahrung sowie auch sehr deutliche körperliche Reaktionen nach dem Verzehr ungeeigneter Nahrung.

Es sei jeder eingeladen, dieses Experiment selbst zu machen und die Theorie der natürlichen Nahrung der Menschheit zu überprüfen und zu erweitern.

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