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Rohkost-Theorie, Rohkost-Wiki, Literatur, Videos / Antw:Glaube heilt
« Letzter Beitrag von Susanne am 30. Januar 2023, 19:07:24 »
Mittlerweile habe ich mir den ersten Teil der Dokumentation angesehen. Ich kann nicht beurteilen, was davon wahr und was unwahr ist, aber eines weiß ich: Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich jeglicher Erklärung mit dem Verstand entziehen. So ist anzunehmen, dass Bruno Gröning Kräfte entdeckt und genutzt hat, die jeder Mensch besitzt. So steht schon in der Bibel:

Zitat
Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: So ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein solches mit dem Feigenbaum tun, sondern, so ihr werdet sagen zu diesem Berge: Hebe dich auf und wirf dich ins Meer! so wird's geschehen.

Ich frage mich nur, warum Bruno Gröning diese Energien nicht genutzt hat, um sich selbst zu heilen.
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Rohkost-Theorie, Rohkost-Wiki, Literatur, Videos / Antw:Glaube heilt
« Letzter Beitrag von Susanne am 28. Januar 2023, 18:51:04 »
Ich weiß, dass Bruno Göring als Wunderheiler angesehen wurde, habe mich aber nie für ihn bzw. seine Geschichte interessiert. Aber aufgrund deines Hinweises werde ich mir bei Gelegenheit die Dokumentation anschauen. Dann melde ich mich wieder.  :)
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Rohkost-Theorie, Rohkost-Wiki, Literatur, Videos / Glaube heilt
« Letzter Beitrag von Lanius am 27. Januar 2023, 21:17:59 »
Kennt jemand den Bruno Gröning ?

habe vor 20 Jahren mal diese Doku im Kino angeschaut..und war schwer beeindruckt.

Schöne Biographe auch.

Finde dieses Wissen auch nützlich für die/ uns, wo wir vielleicht eher glauben, alles ist durch eine Lebensweise, also Ernährung beeinflussbar.

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Rohkost im Alltag / Antw:Gewichtszunahme
« Letzter Beitrag von Sonnenkind am 15. Januar 2023, 19:44:12 »
Sehr spannend, was ihr da beide berichtet. Und zeigt doch unter anderem wieder auf wundervolle Art, dass sich die Natur nicht in die Karten schauen lässt und sich von jeglichen von Menschen ersonnenen "Gesetzen", "Formeln" unbeeindruckt ihren ganz eigenen Weg bahnt.
Vielen Dank für das Teilen eurer Erfahrungen!
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Rohkost im Alltag / Antw:Gewichtszunahme
« Letzter Beitrag von Susanne am 07. Januar 2023, 14:52:38 »
Ich hatte schon immer Probleme mit dem Zunehmen, auch vor der Umstellung auf Rohkost. Als Kind und Jugendliche konnte ich Unmengen essen, auch viel Schokolade, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen. Meine Oma meinte immer, warte nur ab, bis du Kinder hast, dann nimmst du zu, ohne dass du es willst! Aber bei mir lief es anders als bei ihr: Auch nach dem vierten Kind blieb ich leicht untergewichtig.

Vollends im Keller war mein Gewicht dann in den ersten Wochen nach der Umstellung auf omnivore Rohkost. Bei einer Größe von 179 Zentimetern wog ich nur noch 48 Kilogramm. Das entsprach einem BMI von 15, der ganz am unterem Ende der Skala zu finden ist.

Bei mir war es kein spezifisches Lebensmittel, das zur Gewichtszunahme führte. Monat für Monat wog ich ein paar Kilogramm mehr und erreichte schließlich mein "normales" Gewicht. Das liegt bei rund 58 Kilogramm. Mit leichten Schwankungen blieb es bis heute dabei. Ich bin also rein statistisch gesehen weiterhin leicht untergewichtig, aber mit diesem Gewicht fühle ich mich wohl und das ist das, was zählt.
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Rohkost im Alltag / Gewichtszunahme
« Letzter Beitrag von Lanius am 02. Januar 2023, 10:47:40 »

Burger erzählte, wie individuell da der Bedarf ist und mit was für unterschiedlicher Nahrung Untergewichtige zugenommen haben, also Muskelmasse wohlgemerkt.
Burger brauchte Lamm, um zuzunehmen. Sein ''Geselle'' Fabian von Berlepsch erzählte, er vom Veganismus kommend, hat in einem Monat so 25 kg Honig (unter anderem wohl auch) konsumiert und SO an Gewicht gewonnen.
Bei mir wieder was ganz anderes:
Die ersten 5 Jahre roh, nach ersten Monaten Wandmaker, wirklich wöchentlich 10 -15 Eier, 2 kg fettem Fisch, Avocado und fast nur Aepfeln ...0 Gewichtszunahme. Alles alles mono gegessen. Kein Gemüse die ersten 5 J.

Muss dazu sagen, dass ich im ersten Rohkostjahr viel marschierte und nach einem 50km Marsch gingen 5kg verloren und eben, 5 Jahre nicht mehr zurückbekommen. Eine weitere Wanderung nahm mir auch wieder weitere Kilos. Dann noch ein paar ''Abstossungen'' von Kilos durch ''Entgiftungen'', Mängeln.
Von etwa 71 kg am Anfang der Rohkost auf 61(60,59) nach 6 Monaten roh. Alles bei 100% roh. Ich hatte nie diese Rückfälle in den Kochtopf nach Beginn der 100% Rohkost (ausser zu Anfang ein einziges mal, wegen einem Buch), da nicht lange vegan. Keinen Bedarf nach Gekochtem mehr gehabt.
der Kochgeschmack, die Konsistenz widerte mich an.

Was war bei mir DAS Nahrungsmittel, dass mir nach 5 Jahren starkem Untergewicht (arbeitete zu der Zeit sogar noch bei einem Bauern, später dann langsam immer mehr selbstständiger Gärtner, also kein Sitzarbeiter ohne Vitamin D) eine Gewichtszunahme bescherte ?

Ich ass als Kind schon nie erhitzte Früchte und gekochtes Gemüse. Der Geschmack war mir zuwider. Roh schon.
 Auch nie Salate, wegen dem Kotzgeschmack des Essigs und ich verabscheute  sichtbare Mischungen. Nie Pizza, Salate , Obstkuchen, Joghurt mit Fruchtstückchen, u.ä. gegessen.
Aber EIN Gemüse ass ich mit Liebe erhitzt. was andere Kinder verabscheuten: Spinat, zerhackt.
Ich liebte ihn.
Und dann begann ich nach 5Jahren roh mal an Blätter zu essen. 300g Spinat täglich...
4 Monate später 8kg Gewichtszunahme!
Dazu muss ich sagen, dass ich nicht einen europäischen Körper habe, der viel Wasser und Unterhautfett und Bindegewebe mitbringt.
Ich bin wie ein tropisches Tier, kein Unterhautfett, Jedes Aederchen sieht man. (Auch habe ich durch weniger Testosteron mehr die Hautdicke der Frauen) Kann auch nicht fett werden. ''Eidechsenkörper'' Die Fettzellen, die sich auf das hundertfache ausdehnen können , fehlen mir.
Sehe aus wie ein namibischer Jäger und Sammler oder jemand aus dem Hochnilgebiet. Lang und schlank.
Drum sind bei meinen 8kg, reine Muskelmasse dazugekommen, also kein Fleisch-, Fett- Wasser- Gemisch, das noch bei einem Europäer dazukommt.
Dank dem Spinat.
Bei mir fehlte die ersten Jahre das Grün.
Allerdings muss man dazu sagen, das Spinat was ganz besonderes besitzt, was andere Pflanzen so nicht enthalten:
Steroide Verbindungen, die ähnlich wirken wie...Testosteron, was Männern die Muskeln aufbaut.
Habe ich mir also vor allem die bei mir sowieso spärliche Androgenausschüttung angeregt, kompensiert ?
Also Bodybuilderhormone über Spinat eingenommen ?

Wie dem auch sei..man sollte nichts ausschliessen.
Vielleicht war diese kindliche Stoffwechseleinstellung, Spinat hat mir damals geschmeckt, bei der Rohkost zu Nutze gekommen.

Ich kann NICHT essen wie andere, kann mir nur Nahrungsmittel hinzunehmen, was andere auch schon ausprobiert haben. Aber ihre Art zu essen geht nicht.

Rohkost ist ein neues Experiment. Das Umstellen darauf, ein noch nie dagewesener Quantensprung in der Evolution.
Kein Lebewesen muss umstellen auf der Erde. Sie essen, was ihre Eltern assen.
Und welche Konditionierungen an unserem Körper aus der Kindheit, aus der Schwangerschaft (da entstehen auch schon die Geschmacksvorlieben des späteren Kindes), sind nicht mehr löschbar?
Essen, oder suchen wir im Rohen noch, was uns in der Kindheit erfreute, nährte ?

Weiter machen..
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Rohkost-Theorie, Rohkost-Wiki, Literatur, Videos / Antw:Proteinbedarf..Phänotyp
« Letzter Beitrag von Susanne am 30. Dezember 2022, 18:18:00 »
Ich gehöre zu den Rohköstlern, die ziemlich viel Fleisch essen. Die Frage ist, ob es wirklich die Proteine sind, die ich im Fleisch suche oder aber etwas anderes. So mag ich vor allem fettes Fleisch, mageres steht so gut wie nie auf meinem Speiseplan.

Ich habe das Gefühl, dass der Fleischverzehr mich erdet, mich widerstandsfähiger im Alltag macht. Und meist fühle ich mich nur nach einer Fleischmahlzeit so richtig satt und zufrieden.

In diesem Winter sieht das aber ein bisschen anders aus: Es gibt Tage, da mag ich kein Fleisch und ziehe Früchte vor.

Was immer auf meinem Speiseplan steht, ist Grünfutter. Im Sommer esse ich gerne Wildkräuter, im Winter mittlerweile vor allen Endiviensalat. Dieses Jahr habe ich zudem Chinakohl entdeckt.

 
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Rohkost-Theorie, Rohkost-Wiki, Literatur, Videos / Proteinbedarf..Phänotyp
« Letzter Beitrag von Lanius am 30. Dezember 2022, 11:47:16 »
Proteinbedarf..Phänotyp

In den letzten knapp 30 Jahren habe ich doch einige Rohköstler kennengelernt..und so auch ihre Ernährungsweise.
Und ich fand es schon interessant zu sehen, wie unterschiedlich gegessen wird.
Und egal wie viel Tierisches gegessen wurde, es hatte nicht einen zwangsläufigen Zusammenhang über das Volumen an Muskelmasse oder sonstigem BMI.
Klar sind wir alle verschiedene Drüsentypen (Schilddrüsentyp Nebennierentyp,.), haben unterschiedliche Ausschüttung (genetisch bed.) von Wachstumshormonen, die wenn viel produziert, auch mit relativ wenig Bewegung und Proteinenzufuhr, mehr effizient Muskelmasse aufbauen.
Viel Testosteron..schnellerer Muskelzuwachs (dafür, wenn die Rezeptoren an den Haarwurzeln ''stimmen'', auch schneller androgyne Alopecie)

Aber meine resultierende Ueberlegung war wie viel ist genug, um funktionieren zu können.
Also insbesondere Proteine (tierische)
Auch: essen Leute Fleisch, weil sie es brauchen, um ihr Gewicht zu halten ?
Oder auch nur für die Psyche: in dieser Welt widerstandsfähiger zu sein, bessere kognitive Leistung zu erreichen..also brainfood.
>Und ist dann das Essen von Proteinen, nur für die Psyche mein' ich, belastend für den Körper, weil ER, der Körper, es eigentlich um zu funktionieren  NICHT unbedingt benötigt ?
Gar gefährlich ?
Zucker für die Psyche, Schoko,..Fleisch ??
Sowohl als auch..(?)

Beeindruckt hat mich eine langjährige roh-vegan-Rohköstlerin, etwa in meinem Alter, die ich über eine dating-Plattform für vegies und andere spez. Ernährungsweisen,vor Jahren kennengelernt habe.
Kamen über einige e-mails dann so dazu, dass ich sie in ihrem Auswanderungsland Rumänien spontan besucht habe.

Warum brauche ich jetzt sie als Beispiel ?
Ihre Ernährungsweise..daraus folgend ihr Aussehen, ihre Energie, ihre Psyche

Bis zu ersten Schwangerschaft Laktovegetarierin, dann roh-vegan, 4 Jahre später zweites Kind. In der dritten Schwangerschaft viel Käse ''gebraucht''.
Von da an bis zu meinem Besuch 5 Jahre später wieder rohvegan.
Proteinquellen in Rumänien und sonst: Kokosnuss, etwas Sonnenblumenkerne, Walnüsse.. also Nüsse,das war's.
Sie assen viel Weisskohl, machten Kuchen mit Datteln und Kokos an Festtagen. Früchte moderat. Das Geld fehlte, zumindest in RU.
Waren damals als ausgewanderte Deutschfamilie, ärmer als die Rumänen dort.
Und TROTZ dieser minimalsten Nahrung, insbesondere an Proteinen, musste, konnte sie mehr leisten, als andere Mütter anderswo.
Erst wohnten sie in einem zugigen Haus (im Winter konnte es schon mal -20 werden.
Letzte Jahre auch noch ohne Waschmaschine, und mit drei Kindern.
Dann hat sie mit Pickel und Schaufel im klebrigsten Lehm, das Fundament ihres Hauses ausgehoben. Also für drei längliche Fundamentblöcke.
Sie hatte Energie, Ruhe und war für eine 35-Jährige Frau gut gebaut.
(Aus der beginnenden Beziehung wurde dann nix)

Is' einfach interessant zu sehen, mit wie WENIG (sie) und mit wie VIEL ( einige  Instinctos gerade über 100kg Fleisch pro Jahr) man auskommen KANN.
Und dann denke ich mir AUCH aus ökonomischen Gesichtspunkten ob das, was ICH alles esse, wirklich ein MEHR bringt, als wenn ich nur noch zwei Drittel so viel ässe. (auch Parasitenfütterung?)
...
Für die Psyche..für den Körper...
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Rohkost im Alltag / Antw:''Wo sind die Rohköstler hin ?''
« Letzter Beitrag von Susanne am 27. Dezember 2022, 20:01:02 »
Ich war noch nie auf einen größeren Rohköstlertreffen, suchte anfangs aber durchaus Rat und Austausch. Warum jetzt sehr viel weniger? Erstens, als alter Rohkosthase glaube ich zu wissen, wie der Hase läuft bzw. wie andere Rohkosthasen laufen, benötige also keine fachlichen Ratschläge mehr.

Anfangs ist die Hilfe von "alten Hasen" sehr nützlich. Schlussendlich muss aber jeder seinen eigenen Weg finden.

Zweitens erscheinen mir die Ernährungsweisen der einzelnen Rohköstler individuell stark zu variieren.

Und das ist auch gut und richtig so. Wie oben schon geschrieben, jeder muss seinen eigenen Weg finden. Um den eigenen Weg finden zu können, ist es aber sicherlich hilfreich, wenn man weiß, wohin die Reise eigentlich gehen soll: Heilung und Gesundheit.

Drittens haben sich die mit der Rohkost einst verbundenen Versprechungen zumindest bei den meisten Rohköstlern nicht erfüllt.

Francis M. Pottenger hat gezeigt, dass es bei Katzen vier Generationen mit roher Ernährung braucht, bis der Einfluss zweier gekochter Generationen nicht mehr erkennbar ist. Kein Wunder also, dass sich die von dir erwähnten Versprechungen nicht erfüllen. 


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Rohkost im Alltag / Antw:''Wo sind die Rohköstler hin ?''
« Letzter Beitrag von Anne am 24. Dezember 2022, 10:49:36 »
Die wichtigsten Gründe, die der Verbreitung einer Rohkosternährung entgegenstehen, sind meiner Ansicht nach soziale Gründe (Herdentrieb - wer isst schon gerne anders als alle anderen?), nahezu fehlende rohköstliche Traditionen (kein Vergleich zu einer gekochten Mischkost, die sich beim homo sapiens über Jahrtausende bewährt hat) und die relativ hohen Kosten bzw. der relativ hohe Aufwand, der mit der Beschaffung geeigneter Lebensmittel verbunden ist.
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