Autor Thema: Nahrungsmittelkombinationen  (Gelesen 1689 mal)

Manfred

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Nahrungsmittelkombinationen
« am: 12. Dezember 2021, 11:40:06 »
Hallo Susanne;

Dein Tagebucheintrag vom  8· Dez· dieses Jahres erinnert mich nicht-physisch schmerzlich daran, wie auch ich mir narrensicher Schmerzen im Zähnekiefer sowohl zuziehen als auch vermeiden kann ― gleich ob mit oder ohne vorherige Impfung durch eine Zecke.🦀
Zitat
8.30 Uhr: 250 Gramm Ananas „Extra Sweet“
11.45 Uhr: 540 Gramm Schweinespeck
20.10 Uhr: 720 Gramm Kakis „Tipo“
Aus ausschließlich diesem Grunde bildet Süßes bei mir stets die „Frontbeleuchtung“ und Fett oder Proteine das Schluſslicht des Tages.

Für die Fälle, daſs ich Mangel bedarfsgerechtem Süßem habe, was seit 1½ Jahren auch bei mir immer wieder mal vorkommt, sodaſs ich schon Mittags zu den Proteinen greife, habe ich stets genügend Trinkwasser und eine jeweils bedarfsgerechte Auswahl an Grün, Pilzen, Knollen oder Wurzeln vorrätig, was ich alles (trotz Hintereinanderverzehr mehrerer Arten und Zerquentschen bzw· Schneiden der Knollen- und Wurezelgemüse in dünne Scheiben) vom Körpervöllig bis nahezu völlig ungestraft auch auf Proteine einnehmen kann.

Diese Vorgehensweise hat sich nicht nur mir als als dermaßen narrensicher zum Heilhalten des Kiefers bewährt, weswegen ich vollkommen dazu stehe, wodurch es von quasi allen meinen Mitmenschen (auch bei Erwerbsarbeit) gut jederzeit eingesehen wird, daſs Lebensmittel, die ich von ihnen geschenkt bekomme, die (z·B· Äpfel 🍎), die nicht auf zuvor Gegessene (z·B· Honig (🍯), Datteln, Fett (🥑), Protein (🥚,🐟,🥩) passen, ich erst anderntags zu Hause verzehre und stattdessen unter diesen Mitmenschen lieber in Grünzeugs oder Knollen beiße oder notfalls Wasser trinke.
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2021, 11:22:38 von Susanne [Admin] »

Susanne

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Antw: Nahrungsmittelkombinationen
« Antwort #1 am: 12. Dezember 2021, 18:17:52 »
Hallo Manfred,

wenn ich mittags Lust auf Fleisch habe, dann esse ich Fleisch. Und wenn mir abends der Sinn nach Früchten steht, dann gibt es eben Früchte. Probleme hatte ich bei dieser Reihenfolge noch nie.

Nicht alle Probleme, die auftreten, lassen sich auf die Ernährung zurückführen und nicht alle Probleme sind allein durch die Ernährung heilbar. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2021, 11:23:14 von Susanne [Admin] »
Einmal roh, immer roh 🤩

Manfred

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Antw:Nahrungsmittelkombinationen
« Antwort #2 am: 13. Dezember 2021, 16:21:48 »
Mojn Su­san­ne;

Seit ich mich roh er­näh­re hat es sich mir stets her­aus­kri­stal­li­siert, daſs ich mir nar­ren­si­cher Zä­hne- oder Zahn­wur­zel-Pro­ble­me (da­neben auch schlecht rie­chen­de Blä­hun­gen) zu­zie­he, wenn ich zwi­schen Ma­gen und Dünn­darm-En­de Fett oder Pro­tei­ne zu­sam­men mit Sü­ßem ver­daue und daſs ich die­se Prob­le­me nar­ren­si­cher ver­mei­de, wenn ich in be­sag­tem Ver­dau­ungs-Ab­schnitt le­dig­lich ei­ne der ge­nann­ten Le­bens­mit­tel­klas­sen ver­daue.

An­fangs miſs­deu­te­te ich dies noch als Koch­kost-Ent­gif­tungs­re­ak­ti­on. Spä­ter hab ich die Zäh­ne- und Zahn­wur­zel-Pro­ble­me mehr oder we­ni­ger igno­riert. Und noch spä­ter ist mir der Zu­sam­men­hang zwi­schen dem Kom­bi-Ver­dau­en und den Pro­ble­men der­ma­ßen auf­dring­lich klar ge­wor­den, daſs ich bei Koch­köst­lern ein und die­sel­ben Pro­ble­me we­ni­ger auf den Ver­zehr in­du­stri­el­ler Sü­ßig­kei­ten zu­rück­füh­re, son­dern mehr auf den Ge­brauch (zu dem im er­sten Le­bens­jahr­zehnt fast je­der ge­nö­tigt wur­de), sol­che Sü­ßig­kei­ten, haus­kü­chen­köst­lich sü­ße Nach­spei­se oder sü­ße Roh­le­bens­mit­tel nicht vor der mit­täg­li­chen (oder abend­li­chen) Haupt­mahl­zeit zu ver­zeh­ren, son­dern (un­sin­ni­ger­wei­se) erst hin­ter­her.

Und im­mer, wenn ichs mal we­gen man­geln­der Ver­füg­bar­keit von Kräu­tern oder Ge­mü­sen nicht son­der­lich ge­nau ge­nom­men hab, so ha­ben mei­ne Zahn­wur­zeln oder mein Zahn­fleisch mich mei­stens schmerz­lich dar­an er­inn­ert, dar­auf zu ach­ten, be­sag­tem Ver­dau­ungs-Ab­schitt künf­tig le­dig­lich ei­nen ein­zi­gen Haupt­nähr­stoff zu­zu­mu­ten. Ha­be ich dies be­rück­sich­tigt, so hat es mein Zer­kau­ungs-Or­gan stets mit Heil­heit sehr ge­dankt.

Und ich bin bei­wei­tem nicht der ein­zi­ge Roh­köst­ler, dem sich dies auf­grund roh­er­näh­rungs-be­dingt ex­trem kurz ge­wor­de­ner La­tenz­zei­ten so her­aus­ge­stellt hat.

Haupt­säch­lich die­ses Phä­no­men se­he ich da­für ver­ant­wort­lich, daſs ro­he Er­näh­rung bei man­chen Men­schen sich als über­aus ge­sund er­wie­sen hat und bei an­de­ren als mas­siv un­ge­sund.

Folg­lich re­spek­tie­re es eben­so, wie der Schmerz, der beim An­fas­sen sehr hei­ßer Ge­gen­stän­de ent­steht, gleich ob der Schmerz erst nach ein bis zwei Ta­gen oder schon nach eben­so­vie­len Se­kun­den auf­tritt. Von der nu­tri­ti­ven Fehl­prä­gung des Ver­dau­en­wol­lens (oder gar ‑müs­sens), die auch ich im er­sten Le­bens­jahr­zehnt von da­mals drei­mal so al­ten Men­schen auf­ge­drückt be­kom­men ha­be, hab ich mich (durch je­wei­li­ge Über­trei­bun­gen) eben­so er­folg­reich ent­le­digt, wie von den Prä­gun­gen, Al­ko­ho­li­ka, Ta­bak oder Kü­chen­kost kon­su­mie­ren zu müs­sen (wo der Schmerz al­ler­dings erst nach Jah­ren bis Jahr­zehn­ten auf­taucht, so­daſs zwi­schen ihm und sei­ner Ur­sa­che kaum noch der Zu­sam­men­hang er­kenn­bar ist).
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2021, 11:22:53 von Susanne [Admin] »