Autor Thema: Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)  (Gelesen 608 mal)

Sonnenkind

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Vor allem aus Faulheit und Unlust zu kochen "rutschte" ich immer mehr in die roh-vegane Ernährungsweise hinein. Jedenfalls erschienen mir dies die bewussten Gründe zu sein. Gleichzeitig fühlte ich mich aber auch einfach so viel leichter, mental klarer und allgemein unbeschwerter ohne Gekochtes. Damit fiel automatisch mein Getreide- und Kartoffelkonsum weg und ich vermischte auch immer weniger Lebensmittel miteinander.

Meine Kost bestand zu großen Teilen und abhängig von ihrer saisonalen Verfügbarkeit aus Bananen, Trauben, Pflaumen, Äpfeln, Nektarinen, Aprikosen, Pfirsichen, Kirschen, Karotten, Fenchel, Kohlrabi, Butternusskürbis, Hokkaidokürbis und Topinambur. Ab und an gönnte ich mir Mangos und Papayas. Da diese Ernährung sehr kalorienarm war, merkte ich schon bald, dass ich davon einfach nicht satt wurde.
So gab es dann oft abends nochmal zusätzlich ein Glas Honig oder selbst gesammelte Walnüsse/Haselnüsse, wenn diese gerade verfügbar waren.

Ich war mit dieser Ernährung sehr zufrieden und vor allem umfassend befriedigt. Ich freute mich auf jede Mahlzeit und meine Verdauungsbeschwerden gehörten vollständig der Vergangenheit an. Das machte mich sehr glücklich.
Oft sammelte ich auf meinen Fahrradtouren Fallobst, das mir begegnete, da es mir stets am besten mundete. So durfte ich so manch himmlisches Erlebnis mit halb angetrockneten, von der Sonne aufgeladenen Zwetschgen (Pflaumen) erfahren, die dermaßen süß, schwer und reichhaltig schmeckten, dass ich mich wie im Garten Eden fühlte. Auch wurmstichige Äpfel, die schon weich, sämig und zuckersüß am Boden herumlagen, bekamen mir besonders gut. Auch entdeckte ich eine Vorliebe für besonders weiche Karotten, die gerne schon faltig und leicht braun sein durften. All diese vollreifen Lebensmittel bekamen mir besonders gut.

Ich versuchte mich auch an Trockenfrüchten, wie Datteln, Aprikosen, Rosinen und Feigen. Diese bereiteten mir stets Magenkrämpfe und massive Blähungen und so ließ ich die Finger davon.

Auch mit Nüssen wurde ich nicht warm. Nur meine vom Wegesrand aufgelesenen konnte ich problemlos verzehren. Andere Nüsse bereiteten mir nicht nur Verdauungsprobleme, sondern machten mir regelrecht Depressionen und schlechte Laune.

Mit der Zeit spürte ich leider immer mehr, dass mir etwas fehlte. Ich liebte und genoss mein Essen, aber am Ende des Tages fühlte ich mich einfach nicht mehr befriedigt.
Ich wurde aus einer subjektiven Perspektive heraus einfach nicht satt und zufrieden. Da war immer eine gefühlte Lücke, die ich nicht füllen konnte.

Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, mental immer angreifbarer zu werden. Ich fühlte mich auf eine unangenehme Art dünnhäutig und nicht belastbar, war oft weinerlich, sentimental und melancholisch.

Nachdem ich diesen Zustand nicht mehr länger aushielt, begann ich zu experimentieren. Das Glas Honig am Abend wurde zur Gewohnheit, aber auch das befriedigte mich nicht mehr. So begann ein exotisch anmutendes Herumprobieren mit verschiedenen Nahrungsmitteln, von denen ich mir zumindest einredete, dass sie roh-vegan seien. Unter anderem testete ich Maronenmehl (das ich mit Wasser anrührte und als Paste verzehrte, davon bekam ich die schlimmsten Blähungen meines Lebens), Cashewkerne (massive Kreislauprobleme: Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern, Blutdruckabfall), große Mengen an rohen Maiskolben, gekeimte Saaten, frische Algen, Oliven, Avocados und Erdmandeln.

All dies waren sehr viel energiedichtere und teilweise nährstoffreiche Lebensmittel und trotzdem konnten sie alle mich nicht befriedigen.

Ich war mittlerweile etwas ratlos geworden und begann, im Internet zu recherchieren. Dort stieß ich bereits nach kurzer Zeit auf das Rohkostwiki und das Rohkosttagebuch und verschlang all die dort bereitgestellten Informationen mit großem Interesse.

Obwohl sich mein Gefühl noch dagegen wehrte, war meinem Verstand ziemlich bald klar, dass die dort bereitgestellten Informationen sehr logisch und schlüssig klangen.

Trotzdem hielt ich noch längere Zeit vehement an meiner roh-veganen Ernährung fest.

Bis ich es nicht mehr aushielt.
Diese Änderung werde ich im nächsten Teil schildern.

thomas99

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Antw:Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)
« Antwort #1 am: 21. Juni 2022, 12:05:09 »
Hallo Sonnenkind,

dass du bereits im jugendlichen Alter zur Rohkost-Ernährung gekommen bist, macht dich wirklich zu einem Sonnenkind  :) :) .

Deine bisher erstellten vier Teile des Ernährungsweges habe ich gelesen. Es liest sich spannend, vor allem der letzte Teil von Teil 4. In mir stieg der Gedanke auf, dass du zusätzlich zu den verschiedenen pflanzlichen Lebensmittels auch tierisches Fleisch, vielleicht auch Fisch, Muscheln und Eier einbezogen haben könntest.

Ich selbst habe in meinen langen Rohkost-Jahren längere rein vegane Phasen gehabt und weiß, dass es nach Jahren dazu kommen kann, dass das Gefühl entsteht, es würde etwas fehlen, es fehle an Sättigung, vollkommene Zufriedenheit.

Deine Schilderungen im Hinblick auf Verdauungsproblemen bei getrockneten Nüssen, Cashew usw. zeigen, dass dein Organismus bereits sehr gut gereinigt ist und du sensibel reagierst.

Zu Avocados habe ich mich im zweiten Teil meines Erfahrungsberichtes zu Zahnbehandlungen und Zahrersatz (Rubrik Gesundheit im Forum) geäußert. Ich habe gut 32 Jahre Erfahrung mit Rohkost-Ernährung. Meine Vorstellung hier im Forum steht noch aus. Ich hätte viel zu berichten, müsste das Wichtigste zusammenfassen, damit es für Leserinnen und Leser interessant wird. Ich bin deshalb sehr dafür, Texte zu formatieren, farbige Hervorhebungen zu machen usw.

LG

thomas99
« Letzte Änderung: 21. Juni 2022, 12:11:57 von thomas99 »

Susanne

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Antw:Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)
« Antwort #2 am: 21. Juni 2022, 18:40:25 »
@Sonnenkind: Danke für den vierten Teil deines Rohkostweges! 🙏🏻

Zitat von: Thomas99
... dass du bereits im jugendlichen Alter zur Rohkost-Ernährung gekommen bist, macht dich wirklich zu einem Sonnenkind

Ja, das finde ich auch. 🌞 👍🏻

Zitat von: Sonnenkind
Trotzdem hielt ich noch längere Zeit vehement an meiner roh-veganen Ernährung fest.

Im Gegensatz zu dir ich habe es vegan nie geschafft, 100 % roh zu bleiben. Das mag sicherlich daran liegen, dass mein Körper durch Schwangerschaften und Fastenzeiten kaum Reserven hatte.

Zitat von: Sonnenkind
So durfte ich so manch himmlisches Erlebnis mit halb angetrockneten, von der Sonne aufgeladenen Zwetschgen (Pflaumen) erfahren, die dermaßen süß, schwer und reichhaltig schmeckten, dass ich mich wie im Garten Eden fühlte.

Oh ja, halb getrocknete Zwetschgen frisch vom Baum sind ein kulinarischer Hochgenuss! 🤩

Einmal roh, immer roh 🤩

Sabine

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Antw:Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)
« Antwort #3 am: 22. Juni 2022, 15:58:50 »
Ich danke euch allen.

Sonnenkind, Respekt vor deinem Werdegang. So offen und feinfühlig war ich anfangs nicht.

Ich habe mich oft akribisch an Rezepten festgebissen, auch innerhalb der rohen Küche. Zum Glück hat es mir nie Spaß gemacht und ich fand irgendwann eine Präferenz für ein jeweiliges Produkt anstatt einer zerkleinerten Vielfalt.

Dankeschön auch an Thomas. Weitere Infos von dir würde ich auch gerne lesen.

Liebe Grüße und ein besonderes Dankeschön an Susanne, die hier den Laden am Laufen hält :)

Sonnenkind

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Antw:Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)
« Antwort #4 am: 23. Juni 2022, 05:26:04 »
Hallo Thomas,

hab vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag  :)
Ja, ich bin tatsächlich sehr dankbar, dass mir mein Körper und auch meine Psyche schon so früh sehr deutlich gezeigt haben, was ihnen schadet und was nicht.

Mit Deiner Vermutung bezüglich der tierischen Lebensmitteln liegst Du richtig, die Erfahrungen damit werde ich dann in den folgenden Teilen beschreiben.

Deine Erfahrungen, dass ein Gefühl entstehen kann, es fehle an vollkommener Sättigung und Zufriedenheit kann ich für mich persönlich bestätigen. Hinzu kam bei mir auch der mentale Aspekt, bei dem sich das Mangelgefühl in Weinerlichkeit, emotionaler Labilität, Depressionen, Gereiztheit und Anhedonie (Unfähigkeit, Freude zu empfinden) zeigte.
Zudem beobachtete ich auch körperliche Symptome, wie beispielsweise Magerkeit, ein aufgetriebener Bauch, eine niedrige Körpertemperatur, Muskelverlust und eingesunkene Augen.

Was die Unverträglichkeiten angeht kann ich berichten, dass mein Körper mittlerweile noch sehr viel sensibler geworden ist. So reagiere ich beispielsweise auch auf Fleisch von Tieren, die nicht artgerecht gefüttert wurden. Ich schmecke das aus dem Fleisch heraus, kann es auch riechen und bekomme von dem Fleisch ein Kribbeln, Stechen und Jucken in Mund und Hals. Es kann auch zu Sodbrennen kommen. Mich freut diese Form der Sensibilität, allerdings werde ich dadurch auch immer unflexibler in der Nahrungsauswahl. So ist es für mich eine Herausforderung, meine Lebensmittel aus Quellen zu beziehen, die mir unbekannt sind, da ich nicht sicher wissen kann, wie sie hergestellt wurden und wie mein Körper darauf reagiert. Allerdings ist es wohl für jeden von uns Rohköstlern eine Herausforderung, unser Essen aus guten und verlässlichen Quellen zu beziehen, wenn man nicht gerade Selbstversorger ist...

Ich habe all Deine Berichte gelesen und finde sie super informativ und spannend! Vielen Dank, dass Du Dir diese Mühe gemacht hast. Es war mir nicht klar, dass Avocados solche Auswirkungen haben können. Allerdings muss ich gestehen, dass ich Avocados noch nie als besonders anziehend empfunden habe. Ich war immer schon sehr selektiv in meiner Essensauswahl und viele Lebensmittel kommen mir einfach nicht in den Sinn, obwohl ich sie, nachdem ich das im Rohkostwiki gelesen hatte, durchaus ausprobiert habe.

32 Jahre Rohkosterfahrung sind ja total spitze, da könntest Du wahrscheinlich ein ganzes Buch schreiben. Es wäre wirklich toll, hier von Deinen Erfahrungen zu lesen.

Ja, Formatieren, Hervorheben usw sind eine feine Sache. Ich bin ehrlich gesagt weder ein Freund von PCs, noch von TVs, noch Smartphones etc. Also zusammengefasst ist es mir zuwider auf Bildschirme zu starren ;)

Deswegen habe ich auch wenig Ahnung von so etwas. Trotzdem finde ich es sehr schön und sinnerfüllend, dieses Forum hier zum gegenseitigen Austausch zu nutzen. Ich werde auch alles, was ich geschrieben habe, noch einmal überarbeiten, da es immer noch sehr lückenhaft ist und bei jedem Teil etwa 60 % der Informationen fehlen. In diesem Kontext werde ich mich dann auch um eine übersichtliche Formatierung bemühen. Es kann allerdings ein bisschen dauern, da ich meine Bildschirmzeit eher knapp halte.

Ich freue mich darauf, mehr von Deinen Erfahrungen zu lesen.
Und nochmal danke für Deine Rückmeldung!

Liebe Grüße

« Letzte Änderung: 23. Juni 2022, 05:55:26 von Sonnenkind »

Sonnenkind

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Antw:Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)
« Antwort #5 am: 24. Juni 2022, 05:20:36 »
Liebe Susanne,

vielen herzlichen Dank für Deine Antwort, es freut mich, wenn es jemanden interessiert :)

Ob ich wirklich immer 100 % roh-vegan lebte, kann ich Dir nicht sagen. Es ist sehr gut möglich, dass das ein oder andere Lebensmittel nicht ganz so roh war, wie ich mir einredete (z.B. die Erdmandeln oder das Kastanienmehl), vegan waren sie wohl alle, mal abgesehen von irgendwelchen Insekten oder so, die ich vielleicht unwissentlich mitverzehrte. Ich kann mit gut vorstellen, dass der Körper dem Ganzen einen Riegel vorschiebt, wenn er schon vorher vor Herausforderungen gestellt wurde. Ich hatte auch das Gefühl, dass bei mir irgendwann nach einigen Jahren roh-veganer Ernährung "gar nichts mehr ging". Der Körper machte einfach "zu". Es ging auf keinem roh-veganen Weg mehr weiter... Nicht, dass ich nicht erfinderisch gewesen wäre... Ich hatte viele Ideen und bot meinem Körper eine breite Palette pflanzlicher Mikro- und Makronährstoffe an. Aber keine Chance. Heute ist es so, dass mein Körper eine roh-vegane Ernährung ein paar Wochen toleriert. Danach sendet er wieder sehr eindeutige Signale. Die Haut ist dabei eine sehr deutliche Kommunikationsquelle. So wird die Haut auf meinen Fingeroberseiten wund und beginnt zu nässen. Manchmal geschieht das auch auf den Zehen. Meine Lippen reißen ein und es bilden sich tiefe schmerzende Spalten. Diese Wunden verschwinden innerhalb weniger Tage, wenn ich tierische Lebensmittel integriere.

Desweiteren bekomme ich unter einer rein pflanzlichen Rohkost schnell Fußpilz und neige zu Hautunreinheiten im Gesicht.

Ja, die Zwetschgen kann ich immer noch schmecken... Einfach köstlich. Auf Platz zwei rangieren dann die süß-säuerlichen, leicht würzigen Tomaten aus dem Garten meiner Oma 😍.

Ganz liebe Grüße und vor allem Gute Besserung für Dich!



Sonnenkind

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Antw:Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)
« Antwort #6 am: 01. Juli 2022, 05:58:34 »
Liebe Sabine,

vielen lieben Dank für Deine Rückmeldung! 😊
Ich hatte schon immer eine recht starke Verbindung zu meinem Körper (auch wenn sie, gerade zu Anfang, in Bezug auf die Ernährung eher schmerhafter Natur war) und ich war auch schon immer ein "Querschießer", immer der, der es anders macht, der gegen den Strom schwimmt...

Was rohköstliche Rezepte usw angeht...da bin ich auch schon immer mit Scheuklappen daran vorbeigerast 😅 nichts für mich! Ich mochte es schon immer einfach und unkompliziert. Bloß nicht die Küche betreten 😂 Habe auch schon immer am liebsten mit den Händen gegessen.

Aber wie gesagt, ich war sowieso immer schon "ein komischer Kauz". Ich sitze auch nicht gerne auf Stühlen, verabscheue Jeans, Gürtel, Hemden...generell einengende Kleidungsstücke, kann Musik nur zu ganz bestimmten Anlässen und in sehr homöopathischen Dosen vertragen und Heizungsluft ist für mich die Hölle 🙈😅 Und das war jetzt nur ein winziger Einblick...

Für mich fühlt es sich aber verdammt gut an, auf meine Bedürfnisse zu achten und danach zu leben. Und andere kommen davon ja auch nicht zu schaden, dass ich lieber auf dem Boden sitze, barfuß laufe, auf dem Balkon oder der Terrasse schlafe und nahtlose Hosen trage 😁😊

Ganz liebe Grüße!

P.S.: Wen der häufige Gebrauch von "schon immer" stört, kann ihn gerne durch "von klein an", "seit frühester Kindheit" usw ersetzen 😛😉😊

Susanne

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Antw:Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)
« Antwort #7 am: 01. Juli 2022, 10:17:32 »
Zitat von: Sonnenkind
Aber wie gesagt, ich war sowieso immer schon "ein komischer Kauz". Ich sitze auch nicht gerne auf Stühlen, verabscheue Jeans, Gürtel, Hemden...generell einengende Kleidungsstücke, kann Musik nur zu ganz bestimmten Anlässen und in sehr homöopathischen Dosen vertragen und Heizungsluft ist für mich die Hölle 🙈😅 Und das war jetzt nur ein winziger Einblick..

Es erfordert viel Kraft und Mut, ein "komischer Kauz" zu sein, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber es fühlt sich sehr gut bzw. richtig an. Schade nur, dass es so wenig Artgenossen gibt. 😄
Einmal roh, immer roh 🤩

Sabine

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Antw:Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)
« Antwort #8 am: 03. Juli 2022, 08:15:30 »
Liebes Sonnenkind,

wieder einmal herzlichen Dank für deine herzerfrischenden Ergänzungen.

Ich kenne das Leben abseits der sogenannten Normalität auch nur zu gut, wenngleich ich es vielleicht doch etwas angepasster auslebe. ;)

Wie regelst du das im Winter mit der Heizungsluft bei der Arbeit?

Alles Liebe und einen sonnigen Tag von Sabine

Sonnenkind

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Antw:Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)
« Antwort #9 am: 12. Juli 2022, 06:17:58 »
Zitat von: Sonnenkind
Aber wie gesagt, ich war sowieso immer schon "ein komischer Kauz". Ich sitze auch nicht gerne auf Stühlen, verabscheue Jeans, Gürtel, Hemden...generell einengende Kleidungsstücke, kann Musik nur zu ganz bestimmten Anlässen und in sehr homöopathischen Dosen vertragen und Heizungsluft ist für mich die Hölle 🙈😅 Und das war jetzt nur ein winziger Einblick..

Es erfordert viel Kraft und Mut, ein "komischer Kauz" zu sein, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber es fühlt sich sehr gut bzw. richtig an. Schade nur, dass es so wenig Artgenossen gibt. 😄

Liebe Susanne, da sprichst Du mir aus der Seele... Schön, dass es aber diese Plattform hier gibt :)

Sonnenkind

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Antw:Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)
« Antwort #10 am: 12. Juli 2022, 06:18:54 »
Liebes Sonnenkind,

wieder einmal herzlichen Dank für deine herzerfrischenden Erg


Ich kenne das Leben abseits der sogenannten Normalität auch nur zu gut, wenngleich ich es vielleicht doch etwas angepasster auslebe. ;)

Wie regelst du das im Winter mit der Heizungsluft bei der Arbeit?

Alles Liebe und einen sonnigen Tag von Sabine

Liebe Sabine, vielen lieben Dank für Deine Nachricht!  :)

Zu Deiner Frage: Ehrlich gesagt ist mein Lebensstil ziemlich radikal danach ausgerichtet, es mir recht zu machen. Das heißt, eine Arbeit, die nicht meinen Bedürfnissen entspricht, kommt für mich von vorneherein nicht in Frage. Da mache ich gerne Abstriche bei der Bezahlung oder den Arbeitszeiten. Ich besitze genau ein Möbelstück (eine "abgeranzte" Ikea Kommode mit drei Schubladen, in denen sich all meine Kleidung, mein Laptop und meine Faszienrollen befinden), mein heißgeliebtes Fahrrad und ein paar Aktenordner. Ich brauche nicht viel und gebe fast mein gesamtes Geld für hochwertige Lebensmittel aus. Das gibt mir die Freiheit, mich nicht einem Job beugen zu müssen, der meinen Bedürfnissen widerspricht (das typische Hamsterradproblem der meisten Menschen). Ich habe also einen Arbeitsplatz gewählt, bei dem ich der Herr über den Thermostat bin 😂 Und ich so oft lüften kann, wie ich möchte. Ansonsten habe ich das Glück, auch viel online arbeiten zu können. Das mache ich meistens im Stehen im Garten. Besser geht es eigentlich nicht. Beantwortet das Deine Frage?
Ganz liebe Grüße!
« Letzte Änderung: 12. Juli 2022, 06:27:02 von Sonnenkind »

Sabine

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Antw:Mein Weg zur Rohkost, Teil 4 (roh-vegane Kost, 17 bis 22 Jahre)
« Antwort #11 am: 27. Juli 2022, 17:34:27 »
Liebes Sonnenkind  :),

ja, das beantwortet meine Frage.

Ich habe durchaus zumindest teilweise beneidenswerte Arbeitsbedingungen, aber sie sind noch erweiterungsfähig. :D

Die Faszienrollen begeistern mich gerade auch. Und für das Trampolin springen habe ich neue Anregungen gesucht und gefunden.

Bewegung ist so beglückend  :).

Liebe Grüße von Sabine